verlangen
zerbrochen
schummernd
allein
so muss
die ewigkeit
so muss
sie sein
Guten Tag im Tartengarten,
wo die spitzen Spaten warten,
die im Feld der Wortetorte,
rings umblüht von Bratensaaten,
ordentlich die Drähte jäten,
als die späten Nähte krähten.
„Ruhe!“ rief die Kuckucksuhr.
Alles das ist die Natur.
alle diese dinge hier
scheinen mir nicht wichtig.
heute kam ich an um vier
und alles war mir nichtig.
sehr gekümmert hat mich die
musik und all die leute.
oh wie schön ging all das unter
alles tot im heute.
ich bin ein schatten meiner selbst
und trau mir keinen schritt.
ich wünscht ein engel käme nun
und gäb mir einen tritt.
ich bin gespannt wie langs noch dauert
bis das alles endet.
stunden tage wochen lang
alle zeit verschwendet.
die schönheit der liebe vergossen
das mischen der farben verflossen
der zug in entgegene leben
der moment dazwischen, das schweben
gott ist der raum zwischen uns beiden
liebe ist die pure form von leiden.
wenn du denkst, dass das lied leiser wird, aber es nicht leiser wird und
du bangend noch eine halbe minute weiterlauschst,
anstatt die letzten züge der schönheit zu begreifen
und es dann tatsächlich leiser wird, verschwindet,
dann ist das genau die angst, die ich meine,
wenn ich frage
war es
das?