Jonas Büttgen

Herzlich Willkommen!

Ich bin Jonas Büttgen und ich mache so einiges. Hier finden sie einen Teil dessen: meine Musik, Gedichte und Bilder.


Musik

Texte


Neueste Musikprojekte

Neueste Texte

  • Tarantinische Kinematographie

    Quentin Tarantinos Werke,
    wenn ich das mal so bemerke,
    lassen sich leicht runterbrechen:
    Blut, Gewalt und viel Verbrechen,
    starke Männer; Frauen, süße
    Füße, Füße, Füße, Füße.

  • alles ist zerbrochen

    alles ist zerbrochen
    heute nacht
    keine gardine wie sie vorher hing
    alles ist zerstochen
    das licht brennt schemen durch die löcher
    blendet meine trübe sicht
    alles ist zerfallen
    heute nacht
    die zukunft düstert mir grummelnd entgegen
    ich hoffe sie beruhigt sich ein wenig
    kühlt ab oder erwärmt sich
    erscheint ein wenig freundlicher
    stopft einst auf eine ihrer weisen die alten gardinen
    und lässt mich aufatmen
    alles ist in ordnung

  • Vergänglichkeit

    »Meiner lieben Enkelin
    geb ich dieses Büchlein hin,
    dass es voller Lust und Freude
    keinen Platz im Schrank vergeude
    und ich keine Reue büße,
    dir nur deinen Tag versüße.«

    Als ich diese Inschrift las,
    schwelgend in der Landschaft saß,
    fiel mir wieder einmal ein:
    Ich möcht nicht gern vergessen sein.
    Drum schreibe ich in jedes Buch
    Verse, ja mal schlecht, mal gut
    und weiß, dass wenn ich heiter leb
    in diesen Versen weiterleb.

  • Lektüre nach Tierestod

    Gestern starb mein Warzenschwein.
    Um mich nun zu erden,
    mich nicht zu gefährden,
    trinke ich nun schwarzen Wein.

    Heute starb mein Pferd.
    Um mich nun zu erden,
    mich nicht zu gefährden,
    spreche ich mit Gerd.

    Damit ich nicht in Stallen wein,
    les ich Schillers Wallenstein.

    Alle sterben irgendwann,
    irgendwann sind wir auch dran.
    Nein, ich bin kein Chiller,
    darum les ich Schiller.


  • Eldorawo?

    zum Film »Aguirre, der Zorn Gottes« von Werner Herzog

    Nun auf ins frohe Ländlein
    voll Schatz und voller Gold!
    Wir setzen das in Brändlein,
    was früher war uns hold.

    Ein König will ich werden,
    ein Kaiser, nein ein Gott.
    Ich werd die Macht auf Erden,
    wie fein, ja ach so flott.

    Es zieht mich tief ins Innre,
    Kein Dschungel hält mich auf;
    kein Herr der es verschlimmre,
    das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Ich kröne einen Kaiser
    und baue uns ein Floß,
    ich bin ja ach ein Weiser
    und noch dazu so groß!

    Ja denkst du nur ans Meutern,
    so sei dir stets im Klaren:
    der Herr er wird dich läutern,
    die Wahrheit offenbaren.

    So langsam wird es bitter,
    das Essen wird mir knapp.
    Das Pferd ist ohne Ritter
    und ich bin ohne Knapp.

    Der Kaiser ist jetzt auch tot,
    lang lebe wohl nur ich,
    im Baum da hängt ja ein Boot!
    Das Meer erwartet mich!

    Das Feuer ich nur schüre,
    mich selbst nur du ausrottest,
    ich nenne mich Aguirre
    und sterbe im Zorn Gottes.

Termine

  • Rosen für den Frieden
    Sonntag, 12.10.25 18:00 Uhr Im Rahmen des Projekts „Rosen für den Frieden“ von Caroline LauscherWiderstandskämpfer gestern und heute Jugendliche setzen sich mit der Person einzelner Widerstands-kämpfer/innen auseinander, nach denen in Duisdorf Straßenbenannt sind. Was haben diese Opfer des Nationalsozialismus uns heute noch zu sagen? Welche Bedeutung haben ihre Erfahrungen fürunsere Zukunft. Was können wir von… Rosen für den Frieden weiterlesen