Jonas Büttgen

Herzlich Willkommen!

Ich bin Jonas Büttgen und ich mache so einiges. Hier finden sie einen Teil dessen: meine Musik, Gedichte und Gedanken.


Musik

Texte


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Neueste Texte

  • Vergänglichkeit

    »Meiner lieben Enkelin
    geb ich dieses Büchlein hin,
    dass es voller Lust und Freude
    keinen Platz im Schrank vergeude
    und ich keine Reue büße,
    dir nur deinen Tag versüße.«

    Als ich diese Inschrift las,
    schwelgend in der Landschaft saß,
    fiel mir wieder einmal ein:
    Ich möcht nicht gern vergessen sein.
    Drum schreibe ich in jedes Buch
    Verse, ja mal schlecht, mal gut
    und weiß, dass wenn ich heiter leb
    in diesen Versen weiterleb.

  • Lektüre nach Tierestod

    Gestern starb mein Warzenschwein.
    Um mich nun zu erden,
    mich nicht zu gefährden,
    trinke ich nun schwarzen Wein.

    Heute starb mein Pferd.
    Um mich nun zu erden,
    mich nicht zu gefährden,
    spreche ich mit Gerd.

    Damit ich nicht in Stallen wein,
    les ich Schillers Wallenstein.

    Alle sterben irgendwann,
    irgendwann sind wir auch dran.
    Nein, ich bin kein Chiller,
    darum les ich Schiller.


  • Eldorawo?

    Nun auf ins frohe Ländlein
    voll Schatz und voller Gold!
    Wir setzen das in Brändlein,
    was früher war uns hold.

    Ein König will ich werden,
    ein Kaiser, nein ein Gott.
    Ich werd die Macht auf Erden,
    wie fein, ja ach so flott.

    Es zieht mich tief ins Innre,
    Kein Dschungel hält mich auf;
    kein Herr der es verschlimmre,
    das Schicksal nimmt seinen Lauf.

    Ich kröne einen Kaiser
    und baue uns ein Floß,
    ich bin ja ach ein Weiser
    und noch dazu so groß!

    Ja denkst du nur ans Meutern,
    so sei dir stets im Klaren:
    der Herr er wird dich läutern,
    die Wahrheit offenbaren.

    So langsam wird es bitter,
    das Essen wird mir knapp.
    Das Pferd ist ohne Ritter
    und ich bin ohne Knapp.

    Der Kaiser ist jetzt auch tot,
    lang lebe wohl nur ich,
    im Baum da hängt ja ein Boot!
    Das Meer erwartet mich!

    Das Feuer ich nur schüre,
    mich selbst nur du ausrottest,
    ich nenne mich Aguirre
    und sterbe im Zorn Gottes.

  • Einige und andre

    Einige spielen und das klingt dann gut.
    Studieren Musik und haben den Mut,
    Neues zu wagen und Altes zu pflegen.
    Oh diese Menschen, sie sind uns ein Segen.

    Andre hingegen find ich ja sehr schlimm.
    Sie foltern Musik und ihr Publikum.
    Zum tausendsten Mal Mozarts Türkischer Marsch,
    Dieser Mann ist und bleibt ein gigantischer Arsch.

    Einige leben dabei fast in Armut,
    Fernab von Villen und Luxus und riesiger Geldflut.
    Nur plagt sie wahrscheinlich auch nicht das Gewissen,
    Auf die Musik und jeglichen künstlerischen Anspruch zu pissen.

    Andre verdienen sich ne goldene Nase.
    Ich hoffe das ganze ist nur eine Phase.
    Das ist doch alles echt nicht wahr.
    50 Millionen in nur einem Jahr.

    Einige sind Musiker
    Andre Rieu.

  • Insektische Diskriminierung

    Ich hörte letztens zwei Heuschrecken
    sich über die Lage beklagen.
    Der Unmut war groß,
    das Zirpen sehr laut,
    es lag wohl sehr vieles im Argen.

    Ich fragte den Entomologen,
    ob er denn die beiden verstand.
    Er war sehr beschämt,
    er gabs ungern zu,
    sprachlich war er nicht sehr gewandt.

    Ich ging durch den Park
    und begriff dann sehr schnell:
    die Tiere wurden ihrer Freiheit beraubt!
    Auf einem Schild, da stand es geschrieben:
    Grillen nur auf ausgewiesenen Flächen erlaubt.

Termine

  • Rosen für den Frieden
    Sonntag, 12.10.25 18:00 Uhr Im Rahmen des Projekts „Rosen für den Frieden“ von Caroline LauscherWiderstandskämpfer gestern und heute Jugendliche setzen sich mit der Person einzelner Widerstands-kämpfer/innen auseinander, nach denen in Duisdorf Straßenbenannt sind. Was haben diese Opfer des Nationalsozialismus uns heute noch zu sagen? Welche Bedeutung haben ihre Erfahrungen fürunsere Zukunft. Was können wir von… Rosen für den Frieden weiterlesen